Inklusionssport in Mannheim

01. März 2017

Behindertensport, Rollstuhlsport und Inklusionssport ist in Mannheim deutlich unterrepräsentiert, aber dies soll sich in Zukunft ändern. Am 25.02. trafen sich 8 Rollstuhlfahrer mit verschiedenen Behinderungsformen aus Mannheim und Umgebung, um gemeinsam mit Nichtbehinderten ein Schnupperkurs durchzuführen. Vorstandsmitglied Bernd Kupfer  stellte den Verein TSV 1846 Mannheim und die zwei Jahre alte barrierefreie und behindertengerechte Sportstätte vor. Nach einem ersten Treffen mit Heiko Striehl im Januar war man sich schnell einig, dass der Verein ein Inklusionssportangebot schaffen möchte. Bei über 20 Abteilungen ist das auch problemlos, wie zum Beispiel beim Tischtennis oder Badminton möglich. Aber auch eine Rollstuhlsportgruppe soll regelmäßig Ihr Training beim TSV abhalten können. Hier sind Nichtbehinderte willkommen und können Rollstuhlsport aktiv ausprobieren, was sich auch Bernd Kupfer nicht nehmen ließ. Auch Maren Schiffer, Geschäftsführerin des Sportkreises Mannheim besuchte das Training und machte deutlich, dass auch beim Sportkreis das Thema Sport und Inklusion seit diesem Jahr deutlich mehr im Focus steht. Sie begrüßte das Engagement und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit, um das Thema voranzutreiben. Interessenten können sich gerne beim TSV 1846 Mannheim oder bei Heiko Striehl (Heiko.Striehl@t-online.de) melden. Das nächste gemeinsame Training soll im März stattfinden. Am 23.09.17 ist ein großes Inklusionssportfest beim TSV 1846 geplant, im Rahmen dessen viele verschiedenste Behindertensportarten vorgestellt werden sollen.

 

Bilder und Text:

Agentur Frontcourt

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