Bowling: Mannheim tut sich schwer

In der zweiten Bundesliga Süd der Herren orientiert sich der ABC Mannheim (TSV 1846) langsam nach oben.

Auch zum Auftakt der Rückrunde machte die Vertretung des BC Royal Viernheim (USC) in der ersten Bundesliga Damen wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gut und setzte damit die zu Saisonhalbzeit gestartete Aufholjagd fort. Eine blitzsaubere Leistung auf anspruchsvollen Bahnen boten die Südhessinnen ihren Fans in der Mannheimer „Bowlingworld“ in der sie in sieben von neun Partien die Oberhand behielten und mit ansehnlicher Pin Ausbeute als zweitbestes Team des Spieltags hinter Tabellenführer Radschläger Düsseldorf von der Bahn gingen. „Es ist einfach super gelaufen“ freute sich Martina Kolbenschlag über den sehenswerten Auftritt ihrer Mannschaft, der die Royal Damen zum Mittelfeld im Bowlingoberhaus aufschließen ließ. Mit guten 202 Pins im Schnitt war Nicole Blase beste Spielerin beim Erstligisten.

 

In der zweiten Bundesliga Süd der Herren orientiert sich der ABC Mannheim (TSV 1846) langsam nach oben. Immerhin fünf Begegnungen konnten die 46er in der Regensburger „Superbowl“ für sich entscheiden und lagen auch mit den erzielten Pinzahlen im Mittelfeld des Spieltags. TSV Abteilungsleiter Dieter Jerrentrup sieht sein Team „auf dem Weg der Besserung“ wenn auch der knappe Abstand zur Konkurrenz im unteren Tabellendrittel keine Ausrutscher mehr zulässt. Beim ABC überzeugte Alexander Rusch mit starken 211 Pins im Schnitt.

 

Schwerer taten sich die Vereinskameraden des BSC Condor Mannheim die vor allem am ersten Tag der Wettkämpfe nicht in Bestbesetzung antreten konnten. Nach einem hoffnungsvollen Auftaktsieg gegen Raubritter Hallstadt setzte es sechs Niederlagen in Folge. Auch am zweiten Tag konnte Condor nur einmal punkten und rutschte auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Dennoch bleibt Vorsitzender Joachim Koob bei nur geringem Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze optimistisch, in kompletter Besetzung am nächsten Spieltag das Ruder wieder herum reißen zu können. Thomas Prade war mit 201 Pins Schnitt zuverlässigster Scorer seines Teams über die volle Distanz.

In der zweiten Liga Süd der Damen schlug sich die Vertretung des BSC Condor Mannheim erneut wacker. In vier von neun Begegnungen gingen die Punkte auf das Konto der 46er, die in Erfurt zeitweise auch mit guten Pin Zahlen aufwarteten und vor allem durch einen geglückten Endspurt mit Siegen in den letzten beiden Spielen ihren siebten Tabellenrang knapp verteidigen konnten. Mit einem Punkt Vorsprung vor den Abstiegsrängen bleibt es für den Neuling im weiteren Verlauf der Rückrunde weiter spannend. Mit beachtlichen 206 Pins Spielschnitt ließ Laura Bahm bei den Mannheimerinnen aufhorchen.